Othellos Festung, Nordzypern 2008

Othellos Festung, Nordzypern 2008

Ich handle, also bin ich!

Psychodrama ist ein handlungs- und erlebnisorientiertes Verfahren.
Nach Moreno ist es die “Methode, welche die Wahrheit der Seele durch handeln ergründet”.

Jakob Levi Moreno, der Begründer, sah darin eine Einladung zur Begegnung. Eine Begegnung mit sich selbst, mit anderen, mit der Welt.

Ziel ist die Erweiterung und Festigung der Handlungsmöglichkeiten, die im Psychodrama als Rollen bezeichnet werden.

Für Moreno war eine Rolle die kleinste Einheit einer Kultur. Rollen ermöglichen dem Menschen, sich ins Spiel zu bringen, seinen Platz in der Gesellschaft zu finden, das Leben kreativ mitzugestalten und Situationen zu meistern.

Aus diesem Grunde braucht die Person als soziales Wesen interaktionales Geschehen, d.h. sein Beziehungsnetz (Familie, Freunde, Arbeitsplatz,….).

Im Zentrum steht nicht das isolierte Individuum, sondern die Person, die mit seinem sozialen Netzwerk verbunden ist. Hier lernt sie Rollen, diese auch zu geben und zu nehmen.

Ein Mensch, der sich mit all seinen Sinnen und seinem Fühlen in einer Gemeinschaft dazu gehörig erlebt, kann stabile Bindungen eingehen. Ein Mensch, der erfährt, daß er in seinen Bedürfnissen wahr- und ernstgenommen wird, wird sich auch geliebt und sich mit anderen verbunden erleben. Daraus erwächst innere Sicherheit, Vertrauen und Lebensfreude.
Psychodrama als Beziehungstherapie ist darauf ausgelegt, den Menschen auf diesem Wege zu begleiten.



Laienspiel: Der Purbacher Türke, 2007

Laienspiel: Der Purbacher Türke, 2007





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